Asiatika bei House und Garden

Exklusive Raritäten aus Fernost bei House & Garden München.

1 Paar „Schüsseln mit Männlein“

Japan um 1880 in Holzschachtel mit Aufschrift. Es handelt sich um 2 Fingerschalen vermutlich aus dem Kaiserhof in Kyoto. Das Material ist das KUTANI Porzellan mit Aufglasurmalerei aus Blüten und Zweigen in den Farben grün, türkis, lila und gold. Das Besondere ist ein kreisförmiger Boden, mit Seiten die in einem Quadrat enden. An einer Ecke ist ein hängendes Männlein angebracht.
Die Masse sind: 11,3 x 11,5 cm, 7,5 cm hoch
Da diese Fingerschalen auch auf Reisen mitgenommen wurden, gibt es eine Verpackung aus Holz mit entsprechenden japanischen Schriftzeichen.
Der Preis für dieses seltene Exemplar beträgt 1.680,00 EUR

Räuchergefäß – äußerst selten

Japan um 1840 aus Imari-Akae Porzellan mit der charakteristischen Bemalung in rostrot und gold, Blumen und Tiermotive. Der Deckel stellt einen sitzenden Löwen dar, und hat dekorative Öffnungen für die Luftzufuhr. Das Gefäß ist rund und steht auf drei Beinen. Der Durchmesser ist 10,5 cm und 12,5 cm hoch.
Der Preis für dieses Sammlerexemplar beträgt 750,00 EUR.

1 Vase mit Deckel

Japan um 1890, graziele Bemalung mit Vogeldarstellung und Blüten, glänzende Glasur, Originalzustand.
Maße: 8,5 x 7 cm, 10,5 cm hoch
Der Preis liegt bei 930,00 EUR.

Andon Lampe im Originalzustand

Traditionelle japanische Laterne um 1850 aus Holz schwarz und rot lackiert. Die Bespannung ist aus beschrifteten Papier „Washi“. Die Texte auf dieser Lampe sind Künstler und Schauspieler-Texte, die heute nicht gebräuchlich sind. Als Brenner ist eine Porzellanschale vorhanden, die mit Fischöl betrieben wurde.
Maße: 23 x 23 cm, 31 cm hoch
Der Preis liegt bei 1.960,00 EUR

1 Paar Hibachi

Japan um 1895, Porzellan besonders bunt bemalt, oberer Abschluß mit Meandermuster in blau, Fächer, bunte Blumen und Zweige, Vögel und Drachen. Äußerst selten da beide Exemplare im Originalzustand nicht angeschlagen und völlig in takt sind.
Maße: 27 cm Durchmesser, 23 cm hoch
Preis für das Paar 2.220,00 EUR

INFO

KUTANI Porzellan: Im 17. Jahrhundert war es in China gelungen Kaolinerde auf 1400 Grad zu erhitzen. Das war der Ursprung der Porzellanherstellung. In der Mitte des 17.Jahrhunderts wurde in der KUTAMI Mine in Japan wertvolle Erde gefunden, aus der dieses gleichnamige Porzellan hergestellt wurde. Diese Erzeugnisse waren bis 1730 sehr beliebt, aber auch relativ teuer, da das verwendete Gestein selten war. Die Japaner schufen eine besonders glänzende Glasur, die zu dieser Zeit spektakulär war. Leider musste diese Mine schließen. Ab ca. 1800 bis 1975 wurde die Herstellung wieder aufgenommen, und es wurden mit der alten Technik wieder einzigartige Artikel produziert. In dieser Zeit wurden 6 neue Glasurtechniken entwickelt. Auch heute noch werden Produkte mit diesen Techniken, teils industriell, teils in Handarbeit hergestellt.

Hibachi: Die ersten Hibachi wurden etwa im 9.Jahrhundert in Japan aus Metall hergestellt. Die Gefäße haben die Form eines Übertopfes und wurden später aus hitzebeständiger Keramik oder Porzellan hergestellt. Die Funktion ist die eines Kachelofens. Es wird Glut eingefüllt, dadurch erwärmt sich die Keramik und strahlt diese Wärme in den Raum ab.
Da in Japan die Raumgrößen durch Schiebewände verändert werden konnten, war eine transportable Heizung sehr praktisch. Durch eine umlaufende Griffleiste an der Oberseite des Hibachis konnte das Gefäß leicht von einem Raum in den anderen transportiert werden.
Es gab auch noch eine zweite Verwendung. Auf die Glut im Hibachi wurde eine Teekanne auf einem Dreibein platziert, so hatte man immer heißen Tee zur Verfügung. Heute findet man die Hibachis nur noch in Museen, aber nicht mehr im Gebrauch.

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